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Über die Situation von Studenten/Studentinnen mit Job „auf Gewerbeschein“

Geschrieben am 18.09.2018 von Heike Fohrmann, HF Unternehmerberatung

Ich bin Gründercoach in der Region Mainz/Wiesbaden, und wurde jetzt innerhalb kurzer Zeit zum vierten Mal von Student/innen angesprochen, die auf der Suche nach einem Studentenjob ein Angebot auf selbstständiger/gewerblicher Basis bekamen. Die Arbeit- bzw. Auftraggeber erklärten dabei gar nicht viel. Sie sagten den jungen Leuten lediglich, sie sollen ein Gewerbe anmelden und dann Rechnungen schreiben, um ihr Geld zu bekommen. Das ist alles.

 

Dass sie damit Unternehmer sind, ist den meisten Student/innen gar nicht bewusst. Dass mit dieser Unternehmereigenschaft so einiges an Pflichten verbunden ist, ebenfalls nicht. „Plötzlich“ bekommt man einen Fragebogen vom Finanzamt, mit dem man steuerlich als Selbstständiger erfasst wird, dann ein Begrüßungsschreiben der zuständigen IHK oder Handwerkskammer, und schließlich findet man heraus, dass man eine Buchhaltungspflicht hat und die entsprechenden Zahlen melden muss.

Wer von vornherein Bescheid weiß, ist besser dran, soviel steht fest! Wenn man von Anfang an weiß, was zu tun ist, und welche Auswirkungen bestimmte Entscheidungen haben, dann lässt sich alles einfach regeln, ja sogar steuern. Dafür braucht es in der Regel kein extensives Wissen über Buchhaltung und Jahresabschlüsse, denn schließlich sind die meisten Student/innen nunmal hauptberuflich mit ihrem Studium beschäftigt und haben nur ein oder zwei selbstständige Jobs mit überschaubaren Einnahmen und Ausgaben. Deshalb biete ich ganz speziell für Student/innen ein Beratungspaket an. Sie erhalten von mir einen Ordner mit Hinweisen, wie von Anfang an verschiedene Belege zu sammeln, Listen zu führen, Rechnungen zu schreiben sind, etc. Dazu gibt es Excel-Dateien mit Vorlagen und ca. 45 Minuten individuelles Telefoncoaching.