Thermobelege

 

Über den Umgang mit Thermobelegen

Geschrieben am 3.09.2018 von Heike Fohrmann, HF Unternehmerberatung

Immer wieder sehe ich in Buchhaltungen solche Belege: noch nicht alt, aber schon so verblasst, dass man kaum etwas lesen kann. Wir Selbstständige sind verpflichtet, unsere Buchhaltungsbelege 10 Jahre lang aufzubewahren – lesbar versteht sich. Im Falle einer Betriebsprüfung würde ein nicht lesbarer Beleg aus den Betriebsausgaben gestrichen, was zu einer Steuernachzahlung führt. Deshalb kopiert bitte unbedingt Eure Thermobelege!

Kürzlich wurden mir besonders gründlich vorbereitete Buchhaltungsunterlagen übergeben: Alle Thermobelege waren mit einem Klebestift auf A4-Papiere geklebt, bei jedem Beleg waren Datum und Betrag mit einem Textmarker markiert. Leider musste ich den jungen Mann sehr enttäuschen mit dem Hinweis, dass Kleber und Textmarker die Schrift noch etwas schneller verschwinden lassen und dass die Belege daher unbedingt kopiert werden müssen.

Der Praxistipp zu Thermobelegen ist ganz klar: zuerst kopieren, dann das Original auf die Kopie tackern und abheften. Wer Datum und Betrag oder anderes unterstreichen möchte, tut das am besten mit einem Kugelschreiber